Unser umfassendes Patientensicherheitsprogramm

In unseren Projekten implementieren wir Schritt für Schritt die Instrumente und Strategien anerkannter Sicherheitskonzepte. Das Erreichen der Ziele, die wir gemeinsam mit der Krankenhausleitung festlegen, wird bei einer Erfolgsmessung am Ende des Projekts kontrolliert. 

Unser Konzept hält sich im Wesentlichen an die Empfehlungen der Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ), eine der kompetentesten Organisationen im Bereich der Patientensicherheit. Ihre sogenannten »Comprehensive Patient Safety Programs« bilden die Basis jener Konzepte, die wir bei unseren Kunden als Projekt umsetzen. Die in den Programmen obligaten »TeamSTEPPS® Trainings« entsprechen unseren »Medical Team Trainings«. 

Der Implementierung von Modulen oder hausweiten Projekten liegt jeweils das gleiche Schema zugrunde.

 

Informationsveranstaltung

Am Beginn des Projekts stehen eine oder mehrere 45-minütige Informationsveranstaltungen, an denen möglichst viele MitarbeiterInnen teilnehmen sollen. Hier werden die Eckpunkte des Projekts kommuniziert. Zudem haben die MitarbeiterInnen die Möglichkeit, die Projektleiter kennen zu lernen und Fragen zum Projekt zu stellen. Eine hohe Akzeptanz der TrainerInnen bei den MitarbeiterInnen ist unverzichtbar für ein Projekt, bei dem es um Verhaltensänderungen geht.

 

Die AssekuRisk Projektstruktur  AZTEC

1. Sicherheits-Audit

Jeweils ein Arzt und ein Pilot beobachten den Routinebetrieb in Hinblick auf die Patientensicherheit. Grundlage dabei sind die Standards der »Internationalen Patientensicherheitsziele« der »Joint Commission International« sowie die Patientensicherheitslösungen der WHO.
 

2. Zielgespräch

Im Zielgespräch werden die Beobachtungen der Audits erläutert und Vorschläge für die zu erreichenden Sicherheitsziele und -Instrumente unterbreitet. Nach den entsprechenden Beschlüssen der Krankenhausleitung geht das Projekt in die Umsetzungsphase. Den Beginn machen die »Medical Team Trainings« der betreuten MitarbeiterInnen und Teams.
 

3. Medical Team Trainings

Die »Medical Team Trainings« stellen die unumgängliche Voraussetzung für die Implementierung eines Risikomanagementsystems dar. Lange Zeit wurden gerade in der Medizin die physiologischen Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit missachtet. Die Menschen wurden überfordert, was notwendigerweise zu hoher Fehleranfälligkeit führte.

Die Trainings schaffen ein entsprechendes Bewusstsein und legen die Basis für die Akzeptanz fehlerminimierender Strategien. Die Maßnahmen, die die TrainerInnen gemeinsam mit der Krankenhausleitung beschlossen haben, werden dabei vorgestellt. Trainings dieser Art sind in anderen Hochsicherheitsbranchen in regelmäßigen Abständen bis zur Pensionierung vorgeschrieben, um die hohen Standards zu wahren.

 

4. E-Learning (Computer Basierte Trainings)

Die wichtigsten in den Trainings dargstellten Strategien und Instrumente werden in Form von E-Learning Modulen bereitgestellt. Die Module sind verpflichtend abzuarbeiten und geben die im Zielgegspräch vereinbarten Standards wieder. Auf diese Weise werden auch neue Mitarbeiter eingeschult und sind damit am letzten Stand.

  • Beispiele für unsere Module sind:
  • Basishygiene im Krankenhaus
  • Das Identifizieren von Patienten
  • Ärztliche Aufklärung
  • Präoperatives Team Time out
  • Prophylaxe postoperativer Wundinfektionen
  • u.a.m.


Bei Bedarf erstellen wir auch hausspezifische Lerneinheiten

 

5. Coaching und Implementierung

Sobald 50 Prozent der MitarbeiterInnen die Trainings absolviert haben, begleiten die TrainerInnen die Implementierung der vorgestellten und geschulten Strategien und Instrumente.

  • Arbeiten mit Checklisten
  • Sichere Kommunikation
  • Strukturierte Informationsübermittlung
  • Beste Entscheidungsfindung
  • Situationsbewusstsein
  • Teamarbeit und Führung
  • Arbeiten unter Stress


Optionale Erfolgsmessung

Am Ende des Projekts steht auf Wunsch die Erfolgsmessung mittels der Trigger-Tool-Methode. Sie ist das einzige validierte Instrument zur verlässlichen, reproduzierbaren Messung des Gesamtschadensniveaus der im Spital betreuten Patienten. Anhand der Messzahl »Adverse Events« pro Aufenthaltstage oder Patient kann der Effekt risikoreduzierender Maßnahmen objektiviert werden.

Haben Sie Fragen?

Wir freuen uns auf Ihren Anruf: +43 (1) 5224434